Eingewachsene Zehennägel - Rollnagel und Holznagel als mögliche Folgen

Ungefähr ein Drittel aller Fußbeschwerden hängen heutzutage mit eingewachsenen Fußnägeln zusammen. Schätzungen zufolge leiden fünf Prozent der mitteleuropäischen Bevölkerung regelmäßig unter Entzündungen, die von einwachsenden Zehennägeln an den Füßen herrühren. Zumeist ist die große Zehe betroffen, deren äußere Ecken oder Seitenränder in den seitlichen Nagelwall einwachsen. Schuld an diesem mitunter sehr schmerzhaften Dilemma ist zumeist falsch angewandte Pediküre. Fußnägel sind so gerade wie möglich zu kürzen. Viele Menschen tendieren dazu, ihre Zehennägel ähnlich wie ihre Fingernägel in einem ovalen, abgerundeten Bogen zu schneiden. Der an den Rändern zu kurz geschnittene Zehennagel schiebt sich dann aber sehr viel leichter seitlich in den Nagelfalz ein. Dies gilt besonders auch für deformiert, gebogene Zehennägel. Eine weitere, in ihrer diesbezüglichen Wirkung oft unterschätzte Ursache ist der Schweißfuß. Starkes oder ständiges Schwitzen an den Füßen weicht nicht nur die Zehennägel, sondern auch die umliegenden Hautpartien auf. Auch dann ist das Risiko für das Einwachsen eines Fußnagels stark erhöht. Und schließlich können sich die anatomischen Veränderungen des Alters wie der Zehenengstand als Faktor erhöhten Risikos erweisen.

Sehr oft sind auch gedankenlos übernommene Modeerscheinungen verantwortlich. Sie bringen uns dazu, zu enges oder zu schmales Schuhwerk zu tragen. Orthopädische Fußfehlstellungen können im Schuh den Druck auf einen Zehennagel derart erhöhen, dass dieser in den Nagelwall einwächst. Desgleichen gilt für Verletzungen eines Zehennagels, die die Wuchsrichtung verändern oder aber mangelhafte Fußhygiene.

Hat sich der Zehennagel erst einmal in den Nagelfalz eingeschoben, beginnt er bald durch sehr unangenehme Schmerzen auf sich aufmerksam zu machen, indem er auf das ihn umgebende Gewebe drückt. Es rötet sich, schwillt an und entzündet sich rasch. Die Haut erscheint prall glänzend, die Schmerzen bei selbst leichter lokaler Druckausübung sind erheblich. Bakterien oder Pilze treten erleichtert ein, die Entzündung verschlimmert sich. Im Extremfall kann es sogar zu Eiterbildung kommen. Im Heilungsprozess entsteht Granulationsgewebe oder so genanntes „wildes Fleisch“.

Die oft stechenden Schmerzen sind dermaßen unangenehm, dass viele Betroffene den Nagel an den Außenrändern neuerlich kürzen. Derart wollen sie den Druck von der entzündeten Stelle nehmen, was im ersten Moment auch scheinbare Linderung bringt. Ab nun genügt allerdings der geringste Druck, den im Grunde jeder Schuh ausüben könnte, um den Nagelrand neuerlich in das ihn umgebende Nagelrandgewebe einwachsen zu lassen.

Dieser Teufelskreis kann zu einem so genannten Rollnagel führen. Seine auffallendste Symptomatik ist die extreme Krümmung der seitlichen Nagelränder, die zu einer Hochwölbung der Nagelplatte führt. Es werden drei unterschiedliche Erscheinungsformen unterschieden. Der Rollnagel kann in seitlicher Randfaltung, in Ziegelform oder in der so genannten Tütenform in Erscheinung treten.

Eine weitere Folgeerkrankung von eingewachsenen Fußnägeln kann die Ausbildung eines so genannten Holznagels sein. Er entsteht durch eine Nagelpilzinfektion, die sich unter der Nagelplatte bildet. Die Infektion macht sich anfänglich durch kleinere milchig gelbliche Verfärbungen an den Fußnägeln bemerkbar, die allerdings rasch größer werden. Typisch für Holznägel ist, dass sie zügig verdicken und sich aus dem Nagelbett erheben. Ein Kürzen der Fußnägel mit herkömmlichen Pediküre-Sets ist kaum mehr möglich. Schwerer wiegt, dass auch Holznägel beträchtliche Schmerzen hervorrufen können, weil sie in Schuhen den Druck aufs Nagelbett beträchtlich erhöhen.

Etwa zwanzig Prozent der Bevölkerung haben splissige oder brüchige Zehennägel. Die Ursache dafür können Nähr- oder Mineralstoffmängel oder Hauterkrankungen sein. Spliss auf den Zehennägeln kann allerdings auch ein Symptom einer Stoffwechselerkrankung sein. Wie bei allen hier besprochenen Zehennageldeformationen gilt jedenfalls, dass diese nicht von alleine verschwinden.

Bei der Behandlung von *Holznagel Rollnagel Spliss* leistet die Mosadal Kosmetik unschätzbare Dienste. Das Vorgehen ist denkbar einfach: Zuerst müssen die betroffenen Areale auf den Zehen mit einem mit Mosadal Lotion gut getränkten Wattebausch aufgeweicht werden. Im nächsten Schritt lässt sich der Zehennagel vollständig von der ihn umwuchernden Nagelhaut befreien. Ebenso ist der nun geschmeidige Nagel ohne großen Kraftaufwand so gerade wie möglich zurechtzuschneiden. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass der Zehennagel nicht mehr einwächst, wenn nötig aber auch effektiv mit einem Nagelpilzmittel behandelt werden kann.

Vergessen Sie nach der Behandlung von *Holznagel Rollnagel Spliss* nicht auf eine abschließende Pflege mit den reichhaltigen Mosadal-Kosmetikprodukten.


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