| Kalte Füße |
Fußprobleme - Kalte FüßeWenn man einschlägigen Statistiken glauben darf, dann leidet jeder fünfte Deutsche über kalte Füße. Besonders häufig betroffen sind interessanterweise Frauen. Prinzipiell sollte man die ganze Angelegenheit nicht auf die leichte Schulter nehmen, da kalte Füße Wegbereiter für schwere Erkältungen sein können. Hautptauslöser für das Phänomen Eisfüße sind im allgemeinen latente Durchblutungsstörungen. Diese können ihre Ursache wiederum in zu engen Schuhen oder Socken, Übergewicht, übermäßigem Nikotin-, Kaffee- oder Alkoholgenuss, aber auch in Bewegungsmangel, Stress oder Hektik haben. Mögliche Wegbereiter sind auch diverse Krankheiten sowie bestimmte Medikamente. Eine Anregung der Durchblutung steht an erster Stelle wenn es darum geht, das Auftreten von kalten Füßen zu verhindern. Das Einschränken des individuellen Nikotin- oder Alkoholkonsums, das Vermeiden von zu engen Socken oder Schuhen sowie gesunde und vitaminreiche Kost sind der richtige Anfang. Für eine dauerhafte Anregung der Durchblutung sorgen auch Wechselduschen, Kneippsche Wechselbäder und regelmäßige Saunagänge. Interessanterweise wirken auch scharfe Gewürze wie Pfeffer, Chili oder Paprika (in Maßen!) vorbeugend. Beim Auftreten von Eisfüßen hilft als allerstes ein wärmendes Fußbad. Lindernd wirken kann auch eine spezielle Fingermassage, bei der man jeweils einen Finger der Hand zwischen zwei Zehen des Fußes steckt. Hand und Fuß sind dabei ineinander verklemmt. Eine weitere Möglichkeit der Behandlung sind Fußmassagen mit Ölen, welchen spezielle Gewürze wie beispielsweise Pfeffer, Chili oder Senf beigemischt sind. Eine mehr homöopathische und doch wirksame Form der Behandlung stellt das Anziehen von kalten, nassen Socken (nur wenige Minuten) dar. Immer sinnvoll ist auch eine Wechseldusche nach Pfarrer Kneipp. Falls alle genannten Methoden keine Wirkung zeigen, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Neben den erwähnten Durchblutungsstörungen können unter Umständen auch Gefäßverschlüsse ein Auslöser sein, bei welchen eine ärztliche Behandlung obligat ist. |



